
Haute Route Tour du Ciel
Die Tour du Ciel ist ein Highlight der Walliser Alpen! Eine Haute Route im Banne der grössten Walliser Berggestalten quer durch eine der imposantesten Gegenden der Alpen. Wir starten in Zermatt und gelangen vorbei am Zinalroth- & Weisshorn nach St. Niklaus oder Zinal.
Dauer
Region
5 Tage
Walliser Alpen
Art
Geführte Skihochtour
Anforderungen
Alpiner Charakter
Einzigartikgeit
Tour du Ciel | Charakter
Die Tour du Ciel gehört für uns unumstritten zu den Highlights der Walliser Alpen. Fünf Tage lang durchqueren wir von Zermatt bis Zinal eine der imposantesten Hochgebirgslandschaften der Alpen – stets umgeben von den grossen Walliser Bergriesen Matterhorn, Dent Blanche, Obergabelhorn, Zinalrothorn und Weisshorn. Mächtige Gletscher, spannende Übergänge und grossartige Abfahrten sorgen jeden Tag für neue Höhepunkte. Den krönenden Abschluss bilden die Besteigung des Bishorns 4151 m und die fast 2500 Höhenmeter lange Traumabfahrt hinunter nach Zinal. Eine Haute Route der Extraklasse!
Informationen zur Tour
Ablauf Tour du Ciel
Tag 1: individuelle Anreise nach Zermatt & Bahnfahrt Hotel Schwarzsee
Wir treffen uns am Bahnhof Zermatt um 15.15 Uhr und fahren mit der letzten Bahn zum Hotel Schwarzsee. Hier bleibt Zeit für die Tourenbesprechung, ein gemütliches Abendessen & gegenseitiges Kennenlernen. Dieser bequeme Ausgangsort erlaubt es, die Tour du Ciel in vier Tagesetappen zu unternehmen, wobei jede Tagesetappe für sich ein Highlight darstellt.
Tag 2: Hotel Schwarzsee (2581m) - Zmuttgletscher (2200m) - Col Durand (3440m) - Cabane du Mountet (2886 m)
Frühmorgens fahren wir vom Hotel Schwarzsee in das breite Becken des Zmuttgletschers ab. Spätestens nach dieser ersten Abfahrt werden wir allmählich wach, denn der folgende Anstieg über den Hohwänggletscher ist steil. Mitten in einer imposanten Hochgebirgswelt mit dem Matterhorn, der Dent d'Hérans und der aufgehenden Sonne im Rücken steigen wir auf zum Col Durand (3440 m). Von hier öffnet sich der Blick wunderbar in die nächste, mindestens so eindrückliche Geländekammer. In diese fahren wir auf unseren Ski ab und betreten damit die vielleicht beeindruckendste Ecke der Schweizer Alpen: umgeben von nichts als Gletschern und mächtigen Berggestalten nächtigen wir nach einem letzten Aufstieg von 150Hm in der Cabane du Grand Mountet und bestaunen die Riesen um uns herum. Dem Banne von Dent Blanche, Obergalbel- und Zinalrothorn - man nennt sie "La Couronne Impériale" - kann man sich unmöglich entziehen.
⬆1350 ⬇1250Hm 🕖 4-5h
Tag 4: Cabane d'Arpitettaz 2786 m – Weisshorn-Westwand Pkt. 3577 m – Cabane de Tracuit 3259 m
Der vierte Tag steht ganz im Banne des omnipräsenten Weisshorns und seiner gewaltigen Westwand. In dieser mächtigen Kulisse steigen wir zum Punkt 3577 m auf – einem spektakulären Aussichtspunkt hoch über dem Val d'Anniviers. Direkt vor uns baut sich die gewaltige Weisshorn-Westwand auf, eine der mächtigsten Wände der Alpen. Dahinter spannt sich die eindrückliche Couronne Impériale aus einer neuen Perspektive auf – schlicht grossartig! Hier halten wir einen Moment inne.
Eine erste Abfahrt bringt uns anschliessend zur Crête de Millon. Über diesen kurzen, spannenden Übergang wechseln wir in die nächste Geländekammer und steigen schliesslich zu unserem Tagesziel, der Cabane de Tracuit 3259 m, auf. Hier lagern wir die Beine hoch und geniessen einen entspannten Hüttennachmittag in grossartiger Hochgebirgskulisse.
⬆1'250 Hm ⬇750 Hm 🕖 6 h
Tag 4: Cabane d'Arpitettaz 2786m - Tête de Millon 3693m oder Bishorn 4151m - Cabane de Tracuit 3259m
Der vierte Tag steht im Banne des omnipräsenten Weisshorns und seiner gewaltig abfallenden Westwand. Zuerst steigen wir über die Crête de Millon inkl. kurzer Abfahrt zur Cabane de Tracuit 3259m auf. Hier füllen wir unsere Energiereserven auf, leeren unsere Rucksäcke aus und steigen mit leichtem Tagesgepäck unserem Tagesziel entgegen, welches wir je nach Motiviation und Energiereserven bestimmen: Sind wir noch spritzig, nehmen wir uns einen grossen Tag vor und besteigen das 4151m hohe Bishorn. Steht uns der Sinn nach einer nicht ganz so langen aber nicht minder imposanten Tour, peilen wir die Tête de Millon 3693m mit direktem Blick in die Weisshorn Westwand an. Und wem der Sinn nach Gemütlichkeit steht, der lagert die Beine in der Cabane de Tracuit gleich ganz hoch und gönnt sich einen entspannten Hüttennachmittag. Ganz bestimmt drei sehr lohnende Optionen! Aufstieg 750 Hm (Cabane de Tracuit) resp. 1200 Hm (Tête de Milon) resp. 1650 Hm (Bishorn)
⬆750-1650 Hm ⬇300-1200 Hm 🕖 2.5 - 6h
Tag 5: Cabane de Tracuit 3259 m – Bishorn 4151 m – Traumabfahrt nach Zinal 1674 m
Heute wartet mit dem Bishorn 4151 m der krönende Gipfel unserer Haute Route auf uns. Im Schein der Stirnlampen starten wir in den Tag und geniessen den besonderen Moment, wenn das erste Licht die Bergwelt berührt. Über die mächtige Gletscherkappe steigen wir zum Gipfel. Ungemein imposant ist der Blick auf den Weisshorn-Nordgrat mit seinen Hängegletschern – Hochgebirge in seiner schönsten Form.
Als Sahnehäubchen folgt die grosse Abfahrt hinunter nach Zinal. Im ersten Teil bestehen gute Chancen auf Pulverschnee, den wir in den nordwestlich ausgerichteten Hängen oberhalb der Tracuit-Hütte suchen. Danach dreht das Gelände nach Süden und öffnet sich zu traumhaft weiten Skihängen. Natürlich versuchen wir unsere Abfahrt so zu timen, dass uns der Sulzschnee al dente erwartet. Wer findet, dass auf einer Haute Route neben hochalpinem Ambiente auch eine richtig gute Abfahrt nicht fehlen darf, kommt heute voll auf seine Rechnung.
Erfahrungsgemäss haben wir mit dieser Variante sehr gute Erfahrungen gemacht und schlagen sie deshalb für den letzten Tag vor. Natürlich bleibt das Programm einer Haute Route flexibel und kann vor Ort in Einklang mit den Verhältnissen sowie den Wünschen und der Verfassung der Gruppe angepasst werden.
⬆900 Hm ⬇2'450 Hm 🕖 5 h
Anforderungen
Erfahrung im Skitourengehen: sichers Aufsteigen mit Fellen, teilweise mit Harscheisen auf hartem Schnee und in steilerem Gelände, eingeübte Spitzkehre
Sicheres Skifahren im freien Gelände und bei verschiedenen Schneeverhältnissen
Trittsicherheit mit Steigeisen (evtl. Pickel) auf kurzen, steilen Firnpassagen und am Arête Blanc
Gute Kondition: Tagesetappen mit 4-5h reine Aufstiegszeit und Gehtempo von ca 350Hm/h
Toleranz von Höhen zwischen 3'000-4'000 müM
Gruppengrösse 3-4
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