MYBERGTOUR'S FINEST

Foto Speedy Füllemann

Klettern | Teufelstalwand | Eternal Crack ****

10SL | 300m | 7a (6b obl)

Fratagnoli, Petazzi, Depaulis 2016

 

Eternal Crack war die erste Route an der Teufelstalwand, an welcher die reichlich vorhanden natürlichen Strukturen konsequent zum Sichern ausgenutzt wurden und nur dort Bohrhaken zum Einsatz kamen, wo keine mobilen Sicherungen Halt fanden. Damit zündeten die Erstbegeher nicht nur den überfälligen Startschuss zur Erschliessung von Cleantouren an der Teufelstalwand. Mit Eternal Crack schufen sie auch eine grossartige Tour mit eindrücklichem Charakter. Heute findet man an der Teufelstalwand bereits eine Hand voll erstklassige Risstouren mit vorwiegend cleanem Charakter: Florina, Maira, Laura, The Devils last Dance

Zustieg Eternal Crack

Am Ende der Abseilpiste überquert man den Bach. Man steigt wenige Meter hoch auf ein Band (kurzes Fixseil) und traversiert auf diesem nach links. Man erreicht ein zweites kurzes Fixseil, steigt entlang eines dritten eine Stufe tiefer und erreicht so den Stand am Einstieg von Eternal Crack. Vo hier starten links weg auch Laura, Florina & Maira. Abstieg und Notausstieg siehe hier.

 

Topo Eternal Crack

 

L1 6a Einstiegslänge. 2 Bolts, daneben selber absicherbar.

 

L2 6b+ Tolle Rissverschneidung. Nach Regenfällen länger nass. Auch trocken nicht ganz ganz ohne. Es zieht einen gerne in den linken Riss hoch, was jedoch Sackgasse ist.

 

L3 6b+ Super Risslänge, Hand bis thin Hand.

 

L4 7a  Leider ist das Risssystem hier nicht durchgehend und es muss eine sehr technische Plattenstelle geklettert werden. Als Einzelstelle klar die Crux der Tour. Viele werden versucht sein kurz am Haken zu ziehen. Danach einfacheres Gelände bis zum Stand.

 

L5 7a Zunehmend breiter Riss. Es darf mit Faust- und noch breiteren Rissrechniken gespielt werden. Cool! 2x C4 Nummer 4 sind auf jeden Fall angezeigt. Einige fühlen sich hier vielleicht sogar mit einem 5er Cam wohler, dieser ist jedoch keinesfalls zwingend.

 

L6 6b+ Kurze Länge, Routenfindung nicht trivial. Offensichtlicher Riss in der Platte von L7 weiter rechts dient der Orientierung.

 

L7 6c Schöner Fingerriss in geneigtem Gelände. Schöne, technisch anspruchsvolle Kletterei.

 

L8 6a Schöne, steile Kletterei an griffigen Strukturen.

 

L9 4 Man traversiert das Band, klettert einen kurzen, einfachen Aufschwung (4m) und gelangt so direkt zum Start von L10 von Eternal Crack, welche mit zwei Standhaken markiert ist. Nichtsdestotrotz kann man L10 einfach verfehlen...

 

L10 6b+ Wer dem einfachsten, logischen Gelände folgt, gelangt automatisch in die letzte Länge von Alpentraum und umgeht so die L10 von Eternal Crack. Diese steigt über einen seichten, technischen Riss aus. Man fühlt sich hier eher in einem Klettergarten als in einer Mehrseillängentour. Die Linie und die Kletterei sind dennoch toll.

 

 

Schönheit: ****/*****

Absicherung: -/XXXXX, Stände eingerichtet, kann überall sehr gut und einfach mobil abgesichert werden

Exposition: Süd

Material: 50m Doppelseil, 3-5 Expressschlingen, Camalots 2x C4 0.3-4, optional C4 0.2 und kleine bis mittlere Keile

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Schlüsselwörter: Rissklettern, Cleanklettern, Teufelstalwand, Eternal Crack, Topo, Bergführer, Mountain Guide

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