MYBERGTOUR'S FINEST

Foto Speedy Füllemann

Klettern an der Teufelstalwand

minimaler Aufwand, maximaler Ertrag

 

Die Teufelstalwand sticht dem aufmerksamen Blick eines Kletterers sofort ins Auge, wenn er in der Schöllenenschlucht zwischen Andermatt und Göschenen unterwegs ist. Bis zu dreihundert Meter tief hat sich die Schlucht, das “Innere Tüfelstal”, in den kompakten Urner Granit gegraben und stellt auf ihrer Südseite eine mächtige, senkrechte Wand auf. Der Fels in der Teufelstalswand gehört mitunter zum besten, was der Urner Granit zu bieten hat und er darf sich sogar mit demjenigen am Furka oder Salbit messen. Kompakter, rauer und grosszügig strukturierter Urner Granit. Insbesondere findet man hier auch fantastische Risslinien, “Splitters”, wie sie in unseren Gefilden nur selten vorkommen.  Ein weiteres Markenzeichen der Teufelstalwand ist ihre sehr einfache Erreichbarkeit mit Auto oder sogar ÖV sowie der kurze Zu- und Abstieg. Insbesondere jedoch sind die Touren hier wirklich erstklassig und so hat sich die Teufelstalwand schnell zu einem der attraktivsten und beliebtesten Gebiet für Mehrseillängen Klettern in der Zentralschweiz entwickelt.

Übrigens: Freeriden in Andermatt ist vielen ein Begriff. Nur wenigen ist hingegen bekannt, dass bei guten Bedingungen sogar die enge Teufelsschlucht mit Ski "gerided" werden kann. Ein Abenteuer der besonderen Art.

Zustieg Teufelstalwand

Mit dem Auto oder ÖV zum Nätschen ob Andermatt. Parkplätze findet man an der Oberalp-Passstrasse vor dem Abzweiger in Richtung Nätschen/Gütsch. Von hier dem oben eingezeichneten Wanderweg folgend erreicht man in 20-30 Minuten die Abseilstelle. Von dieser erreicht man mit 3x Abseilen in die Schlucht. Grundsätzlich könnte man auch auf der Nätschen-Gütsch-Strasse vor der Kurve bei Pkt 2019m parkieren. Hierfür braucht man jedoch eine Bewilligung - es wird kontrolliert! - und insbesondere wird der Zustieg dadurch nur unwesentlich kürzer.

Abstieg Teufelstalwand

Der Abstieg führt in gemütlichen 45 Minuten über wunderschöne, zum Verweilen einladende Balkone, bringt keine Schwierigkeiten mit sich und ist mit leichtem Schuhwerk gut zu bewältigen. Zahlreiche Steinmännli und Fixseile weisen den Weg (siehe grobe Wegskizze auf Karte). Auf ca 2030m zweigt eine Wegspur nach rechts ab. Diese traversiert den Hang und führt auch zur Strasse zurück, einfacher bleibt man jedoch auf dem ersten Pfad und steigt ganz auf den Hügel hoch.

 

Notausstieg Teufelstalwand

Es gibt grundsätzlich einen Notausstieg aus der Schlucht. Dieser ist jedoch schlecht eingerichtet und daher nur im Notfall empfohlen. Unter dem Einstieg der Tour Pissoir du Diable folgt man hierzu den Fixseilen rechts, überquert den Bach, folgt einem weiteren Fixseil und steigt via unwegsamem, steilem Gelände auf die Ebene hoch. Bushfight guaranteed!

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Schlüsselwörter: Teufelstalwand, Klettern, Mehrseillängen, Topo, Bergführer, Mountain Guide

 

      

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